Prof. Dr. Claus Hipp
Unternehmer, Künstler u. Oboe-Spieler
 
Erfolgreicher Unternehmer und anerkannter Künstler

München, 20.10.2003 (IHK) Claus Hipp, Präsident der IHK für München und Oberbayern, vollendet am 22. Oktober sein 65. Lebensjahr.
Seit Sommer 1998 steht der promovierte Jurist und Chef der Hipp Unternehmensgruppe in Pfaffenhofen an der Spitze der mit rund 250.000 Mitgliedsunternehmen größten IHK in Deutschland. Zugleich ist er Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK) und seit Februar 2001 Vizepräsident des DIHK.

Sowohl als Unternehmer wie als IHK-Präsident setzt er sich seit Jahren für nachhaltiges Wirtschaften ein. Insbesondere an die Politik richtet er deshalb unermüdlich seine Forderung, das Prinzip der Freiwilligkeit und Eigenverantwortung zu stärken. In seinem Unternehmen hat die Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie oberste Priorität und er gilt heute als weltweit größter Verwerter organisch-biologischer Rohstoffe. Für sein Engagement erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen. So kürten ihn die Zeitschrift „Capital“ und der WWF bereits 1997 zum Ökomanager des Jahres.

Gleichzeitig kämpft Hipp als IHK-Präsident dafür, Überregulierungen in Deutschland konsequent einzudämmen. Weniger Staat, weniger Bürokratie und weniger Gesetze, lautet sein Credo. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen bräuchten mehr Freiräume für Eigeninitiativen.

Neben dem Jurastudium genoss Hipp auch eine künstlerische Ausbildung an der staatlich anerkannten Malschule von Heinrich Kropp in München. Mit Ausstellungen von New York bis Kiew hat er sich internationales Ansehen verschafft und lehrt heute an der Kunstakademie in Tiflis und an der Universität Bozen.

 

Nachrichten auf www.ku-eichstaett.de: art-IN: Studentinnen bringen Kunst und Wirtschaft zusammenKunst in den Räumen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät - dies ist ein Ziel der Initiative artIN, die von drei Studentinnen gegründet worden war. Kurz vor der Sommerpause konnten die drei ihre Fakultät mit eigenen Werken überraschen: Unter Anleitung von Claus Hipp hatten sie innerhalb von drei Monaten drei Bilder gemalt, die nun das Treppenhaus des alten Gebäudes der Fakultät verschönern.

Angesprochen hatten sie Hipp, der nicht nur erfolgreicher Unternehmer und Hochschulrat der KU, sondern auch anerkannter Künstler ist, weil sie sich von ihm ein Kunstwerk erhofften. Kurzerhand wurden sie jedoch von Claus Hipp in sein Atelier geladen, wo die späteren Betriebswirtinnen in die Geheimnisse der Malerei einführte.
Bereits im Lauf des Sommersemesters hatte Art-IN einen Kreativwettbewerb unter Studierenden ausgeschrieben. Studierende aller Fakultäten waren aufgefordert, Bilder, Skulpturen oder Fotos zum Thema „Begegenungen“ einzureichen. Der Wettbewerb, so die Initiatorinnen, diente nicht nur der Uni-Verschönerung, sondern sollte auch daran erinnern, dass der geistige Austausch zwischen den Standorten Eichstätt und Ingolstadt und damit zwischen den unterschiedlichsten Fächern dringend notwendig sei. Deshalb hat sich art-IN auch das Ziel gesetzt, Standort-verbindend zu tätig zu sein.
Und so hofft art-IN, unter anderem auch Kunst-Studenten aus Eichstätt für dieses Ziel gewinnen zu können, beispielsweise für eine Ausstellung in der Ingolstädter Fakultät. Um das Projekt Hochschulverschönerung voran zu bringen, sucht art-IN derzeit Förderer, die es ermöglichen, Werke des Ingolstädter Nachwuchskünstlers Daniel Lange anzukaufen.

Prof. Dr.Claus Hipp im Atelier

 
 

Hipp Werk

 

art-IN

 

 
 
Die Frühjahrskunstausstellung 2003 der Freunde der Zoologischen Staatssammlung München war unter dem Titel "Form und Licht" zwei herausragenden Künstler aus dem Bereich der abstrakten Kunst gewidment: Gabriela von Habsburg und Nikolaus Hipp, die sich sehr gut ergänzen, zeigten Ölbilder, Lithografien und Skulpturen.
Gabriela von Habsburg, die an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Robert Jacobsen und Eduardo Paolozzi studiert hat, ist besonders durch Ihre Lithografieen und Skulpturen bekannt. Ihre Werke werden weltweit ausgestellt und wurden bereits mit etlichen Preisen ausgezeichnet. Viele zieren öffentliche Gebäude und Plätze. Ausserdem gestaltet sie seit Jahren diverse Filmpreise, unter anderem den TV Movie-Award und den Deutschen Filmschulpreis. Frau von Habsburg hat eine Professur an der Kunstakademie Tbilisi, Georgien sowie einen Lehrauftrag an der Sommerakademie Neustadt an der Donau. Der Künstler Nikolaus Hipp erstellte schon als Gymnasialschüler seine ersten Skulpturen aus Speckstein und Bronze. Später war er Meisterschüler an der Münchner Kunstschule Heinrich Kropp und hat neben dem Kunststudium auch ein Jurastudium absolviert und promoviert. Heute ist er international in Ausstellungen vertreten - nicht zuletzt auch im Münchner Dom und in verschiedenen öffentlichen Museen. Herr Hipp hat eine Reihe von Auszeichnungen als Künstler erhalten und ist Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse für seine Verdienste um die Umwelt. Im Hauptberuf ist er Leiter des bekannten Familienunternehmens. Auch Nikolaus Hipp hat eine Professur an der Kunstakademie Tbilisi inne, sowie eine zweite an der Freien Universität Bozen. Weitere Informationen über die Künstler finden Sie auf den Webseiten www.nikolaus-hipp.de und www.habsburg.de.
 

Herr der Gläschen
Als "Bauer mit feinen Händen" beschreibt sich Claus Hipp, 66, hier auf einer Wiese seines privaten Bauernhofs bei Pfaffenhofen. In der Freizeit malt der Unternehmer abstrakte Bilder und spielt Oboe Mit Bio-Babykost hat der gläubige Katholik Claus Hipp die wohl ungewöhnlichste Erfolgsstory der deutschen Wirtschaft geschrieben.
Ein Mann hat eine Idee, und er findet die Idee irre gut. Alle sagen: "Der spinnt, der Hipp." Das ist dem Hipp sehr egal. So überzeugt ist er von seiner Idee. So fest glaubt er an sie, und mit dem Glauben kennt Claus Hipp sich als strammer Katholik aus: "Glauben heißt, etwas für wahr halten, was man nicht weiß."
Tja. Inzwischen weiß nicht nur Hipp, dass seine Idee sehr gut war. Er hat es allen bewiesen. Hipp, 66, ist der Herr der Gläschen, der ängstliche Muttis beruhigt einschlafen lässt, weil sie vertrauen: darauf, dass die Firma mit dem quietschbunten Herzchenlogo ihre Babys wahrscheinlich besser versorgt, als sie es mit ihren selbst angebrannten Möhren und dem übergekochten Milchreis könnten. Besser, weil mit Verstand: Ernährungswissenschaftler komponieren Menüs, Agrarwissenschaftler belehren Bauern, Unkraut wird von Hand gerupft, Reis per Minisauger verlesen, wild wachsende Bananen sind satellitenüberwacht, Kälber dürfen bei ihren Müttern saugen. Die Zutaten werden auf 800 Schadstoffe untersucht, bevor sie ins Glas kommen, zusätzlich durchläuft das Endprodukt 260 Kontrollen.

"Dafür stehe ich mit meinem Namen", sagt Hipp in seinen Fernsehspots. Groß ist er, breitschultrig. Chaotisch steht sein schlohweißer Haarkranz vom Kopf ab. Ohne Krawatte und die Budapester an den Füßen wäre er die perfekte Besetzung von Heidis Großvater, dem Almöhi. Als "Bauer mit feinen Händen" würde er sich einem Blinden beschreiben. Claus Hipp bekommt täglich fotogespickte Mutti-Fanbriefe. "Ich lese sie alle selbst", sagt er, der Marktführer. Nach Hipp kommt der Nestlé-Konzern mit der Alete-Kollektion und die ebenfalls zum Unternehmen gehörende Günstigmarke Bebivita.
Hipp hat also bewiesen, dass Öko erfolgreich sein kann. Umsatz 240 Millionen Euro, Gewinn im zweistelligen Millionenbereich, 1000 Mitarbeiter, Betriebsstätten in Deutschland, Kroatien, Ungarn, der Ukraine. 3000 Bauern bewirtschaften 15000 Hektar für Hipp. Eine Million Gläschen rollen täglich in seinem Pfaffenhofener Werk vom Band.